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Wie Erdnüsse wachsen und wie Erdnusscreme hergestellt wird

Kernige Kraft – gewachsen auf sonnenbeschienenen Böden

Die englische Bezeichnung „pea-nut“ verrät uns das Geheimnis des köstlichen Kerns: Die Erdnuss gehört wie die Erbse („pea“) zu den Hülsenfrüchten, wissenschaftlich auch Leguminosen genannt. Sie ist also eigentlich gar keine Nuss, sondern mit Linse, Bohne, Soja und – wie gesagt – Erbse verwandt.

Dass man die Erdnuss sprachlich unter die Nüsse einordnet, liegt ganz sicher daran, dass sie eine nussige Konsistenz hat und ähnlich aroma- und fettreich wie Haselnuss & Co ist. Und wie Nüsse enthält sie damit wertvolle Energiespender und viel Geschmack. Ein Grund von vielen für ihre weltweite Beliebtheit!

Das Klima, in dem Erdnüsse gedeihen, muss warm sein, denn sie stammt ursprünglich aus Südamerika, wo zum Teil noch heute wilde Erdnusspflanzen wachsen. Auch die US-amerikanischen Südstaaten bieten mit ihren Temperaturen und den mineralstoffreichen Böden ideale Anbaubedingungen für die Erdnuss, deshalb gehört sie dort zu den wichtigsten Ackerfrüchten.

Die in kompakten Büschen mit 20 bis 50 Zentimeter langen Stängeln wachsende Erdnusspflanze blüht leuchtend gelb. Nach der Befruchtung neigen sich die Fruchtstiele zur Erde und wachsen bis zu 6 cm in den Boden hinein, um die Früchte auszubilden: Hülsen mit ein bis vier Samenkernen. Aus ihnen entstehen nach Ernte und Trocknung viele köstliche Spezialitäten – unter anderem Erdnusscreme.